Am Sonntag, 21.4. gab es in der Aula der Falkenschule ein "Konzert zum Frühling", veranstaltet vom Kunstverein Freudenstadt.

Statt einer Bilderausstellung als Augenweide gab es diesmal Musik als Ohrenschmaus, dargeboten vom 2. Vorsitzenden Horst Schlenzka und seinen Musikfreunden. Ein abwechslungsreiches Programm von Vivaldi über Albinoni und Mozart bis zu F. Popy u. Joh. Strauß erfreute die Zuhörer.

Im 7-Personen Ensemble waren alle Altersstufen vertreten. Beim Gitarrenkonzert D-Dur von Vivaldi zeigte Michaela Kalter aus Münster wie schön klassische Gitarre klingen kann. Sie unterrichtet einen Tag in der Woche an der Musikschule in Baiersbronn. Beim munteren Mozartpotpourri galt es zu erraten, aus welcher Oper die verschiedenen Melodien stammten. Danach wurde die flotte Ballettsuite von Francis Popy geboten, deren Galoppfinale aber noch nicht das Finale des Abends war.

Bevor als letztes Stück " Ein Künstlerleben" von Johann Strauß erklang, gab Horst Schlenzka als Paradestück noch das Geigensolo " le canari" von F. Poliakin zum Besten. Hier konnte er virtuos aus seiner Violine alles herausholen wie seinerzeit Paganini. Aller-dings ließ er die Saiten unversehrt!

Die drei "Violindamen" (Caroline Rieger, Sibylle Schäfer und Karoline Mast) harmonierten sehr gut miteinander (was ja nicht immer selbstverständlich ist!) und es war eine Freude, ihnen nicht nur zuzuhören, sondern auch zuzusehen.

Souverän spielte Leopold Frind das Cello und Matthias Hammerschmidt Keyboard und Piano. Das Publikum dankte mit anhaltendem Applaus und entließ das Ensemble nicht ohne Zugabe. Nun konnte es Frühling werden. Die entsprechenden Gefühle hatte diese wunderbare Musik geweckt!

Für solche Abende gilt ein Zitat von Robert Schumann: " Licht senden in die menschlichen Herzen ist des Künstlers Beruf "!

Dr. Kurt Breuer, Pressesprecher des Kunstvereins

Frühlingskonzert 2013